Strompreise: Monopolkommission rät zum Anbieterwechsel
In dem Sondergutachten „Strom und Gas 2011“, das die Monopolkommission vor einigen Wochen veröffentlichte, wurden die großen Firmen zur Abwechslung einmal weniger berücksichtigt und stattdessen ein größerer Fokus auf die Situation der Endverbraucher gelegt. Trotz des Umstandes, dass die generelle Markttendenz gerade deutlich nach oben zeigt, sei ein Wechsel des Anbieters meist trotzdem die effizienteste Möglichkeit, um die Stromkosten nachhaltig zu senken.
Warum ist das so?
Die Gründe für diesen Umstand sind schnell erklärt: Zuallererst kann schon mal festgehalten werden, dass der Atomausstieg bereits heute das Geschehen auf dem Stromanbietermarkt deutlich beeinflusst hat. Der Aufwärtstrend der hiesigen Strompreise zeichnete sich erst nach der Abschaltung der alten Atommeiler ab. Aber wie kann das überhaupt sein, wenn die vier großen Energiekonzerne doch anscheinend Marktanteile verloren haben? Das liegt daran, dass die Ökostrom-Erzeugung einen weitaus höheren Kostenaufwand mit sich bringt und das Angebot an Strom durch die Abschaltung natürlich auch knapper geworden ist. Sparen lässt sich allerdings trotzdem! Ein Wechsel zu einem günstigeren Versorger kann dem Endverbraucher bis zu 300 Euro jährlich einsparen. Grundlegende Informationen zu diesem Thema findet man auf www.wechseln.de.
Wie funktioniert der Wechsel?
Am Anfang steht natürlich der Strompreisvergleich, den man über einen der Stromrechner im Internet anstellen kann. In die Eingabematrix gibt man lediglich seine Postleitzahl, einen ungefähren Stromverbrauch und persönliche Präferenzen über die Art der Versorgung ein und schon werden die geeignetsten Anbieter aufgelistet. Einige der Angebote sind allerdings zu gut, um auch wirklich wahr zu sein. Als Verbraucher sollte man nicht zu blauäugig an die Sache herangehen und sich die jeweiligen Vertragskonditionen des Anbieters wirklich ganz genau anschauen. Manchmal optimieren die Versorger ihr Angebot nämlich so, dass sie möglichst weit nach oben im Ranking der Vergleichsrechner rutschen und bauen dafür Konditionen in ihre Verträge, die wiederum die Qualität des Angebotes erheblich schmälern. Besonders auf die Vertragslaufzeit sollte man als Verbraucher stets achten.
Hat man sich dann für einen Anbiet